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Anubispavian

Anubispavian (Papio anubis)- In der Gemeinschaft stark

Paviane gehören wie Meerkatzen zu den "Hundsaffen". Diese etwas irreführende Bezeichnung kommt daher, dass Paviane und ihre Verwandten im Gegensatz zu den Menschenaffen Schwänze und eine den Hunden ähnliche Schnauze haben. Ausgewachsene Männchen werden bis 80 cm lang und bis 25 kg schwer. Weibchen sind wesentlich kleiner.

Anubispaviane sind in Afrika in verschiedenen Gebieten südlich der Sahara verbreitet. Sie bevorzugen Grassteppen aber auch Landschaften mit lichten Wäldern und Büschen. Anubispaviane haben einen sehr reichhaltigen Speisezettel. In erster Linie sind sie Vegetarier, die sich von Gräsern, Kräutern, Samen, Früchten, Wurzeln, Blättern und Nüssen ernähren. Sie haben aber auch nichts gegen gelegentliche tierliche Beikost einzuwenden. So fressen sie auch Wirbellose und Jungvögel. Manche Paviangruppen machen aber auch gezielt Jagd auf kleine Säugetiere bis zur Größe einer Gazelle.

Anubispaviane sind gesellige Tiere, die in oft großen Gruppen leben. In den Gruppen kommen Tiere beider Geschlechter und aller Altersstufen vor. Tagsüber wandern die Paviane auf der Suche nach Nahrung umher. Am Ende des Tages haben sie dann oft 20 km oder mehr zurückgelegt. Die Nacht verbringen sie auf Schlafbäumen und -felsen, auf denen sie vor Raubtieren sicherer sind als am Boden. Zu den für Anubispaviane gefährlichsten Fressfeinden gehören Leoparden, Afrikanische Wildhunde und Löwen. Gegenüber Leoparden können mehrere Männchen gemeinsam aber häufig die Gruppe erfolgreich verteidigen. Auch Schlangen und Greifvögel können Paviane erbeuten. Ausgewachsene Männchen sind gegenüber Angreifern sehr wehrhaft. Im Verband gehen mehrere Männchen selbst gegenüber Leoparden zum Angriff über, so dass sich die Weibchen und Jungtiere zurückziehen können.


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